Unser Boot

Die "SKIPPER" ist für Binnen - und küstennahe Fahrten bei ruhiger See geeignet. So führen uns unsere Törn's sowohl in die Brandenburgischen, als auch in die Mecklenburger Gewässer. Auch die Bodden - and Haffs der Ostsee sind uns vertraut.
Der Treibstoff an Bord reicht je nach Fahrweise für ca. 200-350 km Fahrstrecke, Trinkwasser für 3 Tage und Proviant für ca.5-6 Tage. Im Notfall können wir kleine Mengen Trinkwasser an Bord selbst bereiten. Solange die Maschine(Generator) läuft und die Sonne(Solarpaneel) scheint, haben wir genug elektrische Energie in unseren Akkus für die Bordelektronik und Funktechnik. Die Akkumulatoren sind eine schnellladefähige Gel-Batterie in Wickeltechnik und ein 20 Ah-Lithium-Akku zur sekundären Zuschaltung. Die Heckmaschine wird normalerweise mit dem Elektrostarter angelassen. Bei Ausfall des Bordnetzes kann diese ohne Batterie per Hand gestartet werden und liefert dann elektrische Energie. Für uns ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Es war ein Grund sich für den e-tec zu entscheiden. Gegenüber Motoren der Wettbewerber ist z.B. die Konservierung am Saisonende kinderleicht.
Im Jahre 1988 wurde der Rumpf und die Deckschale laminiert, im folgenden Jahr haben wir den Innenausbau getan. Dazu gehörten neben den Holzarbeiten mit Kleben und laminieren, viel Schleifen, Spachteln und Lackieren. Jährlich bauen wir an unserem Boot zur Werterhaltung, Modernisierung und Verbesserung. So wird ein Boot niemals alt! Das Bordnetz arbeitet mit 12V und ist in seiner Verdrahtung redundant ausgelegt. Für den Funkbetrieb, speziell auf Kurzwelle, ist ein Erdungssystem nötig, welches in einer Kombination von galvanischer und kapazitiver Erde gelöst wurde. Der Treibstofftank ist im Kiel genau im Schwerpunkt angeordnet und hat ein Volumen von 58 Liter. Tankeinfüllung ist am Bug, die Tankbelüftung am Heck. Innenbords ist ein Auffanggefäß für den Tanküberlauf und ein Aktivkohlefilter in Richtung Außenluft angeordnet. Das Boot wird per Trailer bis zur Insel Töplitz zur Marina Ringel(bei Potsdam) gefahren und dort eingesetzt. Von den Gewässern südlich Berlin stehen viele Routen für einen Urlaubstörn oder ein verlängertes Wochenende zur Verfügung.

Ablegen in Karnin nach dem ILLW 2003


Auf der Elde bei Burow mit 4 kn


Wir nehmen Fahrt auf, damals hatten wir nur 40PS ( TOHATSU)auf der Welle


- Blick ins Schraubenwasser bei ca. 20 Knoten (50 PS e-tec) (noch nicht AK Voraus,das sind dann 30 Knoten)


Da war vor Stockholm noch einer schneller als 25 kn

Mit 25 Knoten ( 60 PS e-tec)durch die schwedischen Schären -



Die SKIPPER in Waren (Müritz)


Die SKIPPER in den schwedischen Schären


Cockpit


Der Geräteträger mit Antennen


Unterwasserfoto des Antriebes ( TOHATSU 40 PS)


Zwei Läufer am Haken der SKIPPER bei 22Knoten (Priepertsee)Bitte auf das Bild klicken-Diaschow-